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Comic-Review: The Legend of Zelda – Majora's Mask, Oracle of Seasons & Oracle of Ages (Tokyopop)

Und weiter geht’s: Nach "Ocarina of Time" darf der Manga-Link wieder neue spannende Abenteuer erleben.

Rezension The Legend Of Zelda Majoras Mask Oracle Of Seasons Und Oracle Of Ages  Bild 1 (C) Tokyopop / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNach dem erfolgreichsten "The Legend of Zelda"-Titel aller Zeiten ("Ocarina of Time") ging Link im November 2000 mit "Majora`s Mask" in die nächste (und auf der Nintendo 64-Konsole letzte) Runde. Der wesentlich düstere Titel stand dem Vorgänger um nichts nach, im Gegenteil: Die Grafik wurde danke Expansion Pack nochmals aufpoliert und konnte die Spielergemeinschaft trotz einem zumindest anfangs sehr eigentümlich aussehenden Link wieder vollends begeistern.


"Majora’s Mask"

Links Okarina der Zeit und sein treues Ross Epona werden von einem Bösewicht namens Horrorkid und seinen beiden Handlangern in Feengestalt, Tatl und Tael, entführt und in eine dunkle Höhle gebracht. Link verfolgt die Kidnapper und tappt in eine Falle: In den Tiefen der Höhle wird er vom Horrorkid in einen, der Märchenfigur Pinocchio sehr ähnlichen, Deku-Jungen verwandelt. Dekus sind pflanzenähnliche Monster, die Link bisher eigentlich immer nur das Leben schwer machten. Das Horrorkid flüchtet nach seiner schändlichen Tat und lässt die kleine Fee Tatl zurück, welche trotzig beschließt, Link aus seiner Misere zu retten. Beide nehmen die Verfolgung des Horrorkids auf und landen in der Stadt Clock Town in der Hyrule-Alternativ-Welt Termina. Dort treffen die beiden auf einen mysteriösen Maskenverkäufer, der Link verspricht ihn wieder in seine ursprüngliche Gestalt zurück zu verwandeln, wenn er ihm die Okarina und die so genannte Maske der Majora aus den Händen des Horrorkid besorgt.

Dass dies nicht so einfach ist, wird Link bald erkennen, denn die Dorfbewohner von Clock Town bereiten sich auf den Karneval der Zeit vor, der in drei Tagen stattfinden soll. Allerdings steht das Fest unter keinem guten Stern, sondern eher einem besonders schlechten: Der Mond wird nämlich dann auf das Land herunterfallen und alles vernichten. Da Link bald wieder in den Besitz der Okarina kommt, wird er – ähnlich wie Bill Murray in "Und täglich grüßt das Murmeltier" – diese drei Tage immer wieder und wieder erleben, bis er das Schicksal in andere, positivere Bahnen gelenkt hat. Im Laufe der Geschichte gerät Link in den Besitz mehrerer Masken, die es ihm ermöglichen sich in verschiedene Figuren zu verwandeln. Das komplexe Unterfangen "Majora’` Mask"wurde sehr gut als Manga umgesetzt und lässt die verwirrende Geschichte (auch für Neueinsteiger) sich schnell entwirren, damit sie rundum genossen werden kann.


"Oracle of Seasons", "Oracle of Ages"

Nicht weniger komplex geht es bei den beiden Stories "Oracle of Age" und Rezension The Legend Of Zelda Majoras Mask Oracle Of Seasons Und Oracle Of Ages  Bild 2 (C) Tokyopop / Zum Vergrößern auf das Bild klicken"Oracle of Seasons" zur Sache: Die Namensähnlichkeit bleibt nicht der einzige gemeinsame Nenner in den ursprünglich 2001  für den Game Boy Color parallel erschienen Titeln. In "Oracle of Seasons" wird Link vom Triforce in ein Land namens Holodrum teleportiert. Dort trifft er auf eine Tänzerin namens Din, die kurz darauf von Onox, dem General der Dunkelheit entführt wird. Dank Onox weiß Link nun, dass Din das "Orakel der Jahreszeiten" (Oracle of Seasons) ist und für das Gleichgewicht in den Landen von Holodrum sorgt. Da beides nun nicht mehr vorhanden ist, stürzt Holodrum ins (Wetter)Chaos. Link macht sich auf den Weg nach Horon Stadt um mit dem weisen Maku Baum zu sprechen. Dieser verrät Link die Existenz der acht Essenzen der Natur, welche benötigt werden, um sich Zutritt zum Schloss von Onox zu verschaffen. Er erhält den "Stab der Jahreszeiten", mit dem er ebendiese zu seinen Gunsten verändern kann. Wieder beginnt  für Link ein atemberaubendes Abenteuer voller merkwürdiger Erlebnisse und Gestalten, welches sich dem Leser erst nach dem Genuss von beiden „Oracle“-Teilen vollständig erschließt.


Rezension The Legend Of Zelda Majoras Mask Oracle Of Seasons Und Oracle Of Ages  Bild 3 (C) Tokyopop / Zum Vergrößern auf das Bild klicken"Oracle of Ages" lässt Link nach Labrynna teleportieren, wo die Sängerin Nayru von der bösen "Zauberin der Schatten", Veran, zuerst besessen und anschließend entführt wird. Da es sich bei Nayru – richtig geraten! – um das „Orakel der Zeit“ (Oracle of Ages) handelt, gerät das Raum-Zeit-Gefüge von Labrynna in Gefahr und Link macht sich erneut auf die Socken, um das schöne Land zu retten. Der Maku Baum, so heißt es, soll wieder alles wissen, doch dieser wurde vor einiger Zeit von der Zauberin Veran in weiser Voraussicht vernichtet. Link aber lässt sich nicht lumpen, reist mit Hilfe eines Portals in die Vergangenheit und rettet den allwissenden Baum. Die acht Essenzen der Zeit sind es, die Link benötigt um Veran zu besiegen und wieder gute Stimmung nach Labrynna zu bringen. Dank diverser Zeitportale macht sich Link auch die Vergangenheit zum Gefährten und wird am Ende wieder siegreich sein. Auch "Oracle of Ages" und "Oracle of Seasons" wurden hervorragend umgesetzt und dürfen in keiner "The Legend Of Zelda"-Sammlung fehlen.



# # # Thomas Sulzbacher # # #





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