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Die drei ??? 163

Ein Kurztrip der drei Fragezeichen entwickelt sich in eine unangenehme Richtung. Dichter Nebel zwingt die Detektive dazu, in einem baufälligen Hotel zu übernachten.

(C) Europa/Sony Music / Die drei ??? 163 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenDie drei Fragezeichen sind von der Bitte von Onkel Titus, ein Auto zu einem Kunden zu überführen, begeistert. Die Fahrt ist eine willkommene Abwechslung und so machen sich die Freunde mit großem Eifer an die Arbeit. Die Stimmung wird allerdings getrübt, in den Bergen verzögert sich die Reise, dichter Nebel kommt auf und macht eine Weiterfahrt zu einem gefährlichen Unterfangen. Zu ihrem Glück begegnet ihnen auf einer der abgelegenen Gebirgsstraßen ein kauziger Mann in einem Lastwagen, der die Detektive zu einem heruntergekommen Hotel leitet, wo sie die Nacht verbringen wollen.


Doch die Freude über ein Dach über den Kopf hält nur kurze Zeit an. Scheinbar ist das Hotel menschenleer, trotzdem sind immer wieder seltsame Geräusche zu hören. Gepäck verschwindet und auch als Justus, Peter und Bob dem Besitzer des Hotels begegnen, kehrt keine Ruhe ein. Der Eigentümer berichtet den Jungs von einem Flugzeugabsturz mit äußerst mysteriösen Begleitumständen. Es besteht kein Zweifel, dass das abgelegene Hotel "King of the Mountain" ein finsteres Geheimnis hütet. Die drei Fragezeichen sind entschlossen, es dem unheimlichen Gebäude zu entreißen.


Die Tendenz, inhaltlich eine ordentliche Schüppe zuzulegen, setzt sich auch mit "...und der verschollene Pilot" bei den drei Fragezeichen fort und ist der bisherige Höhepunkt dieses erfreulichen Trends. Man besinnt sich auf alte Stärken und präsentiert eine Story, die bis zum Schluss durch viele unerwartete Kehrtwenden zu begeistern weiß und all das aufbietet, was die Fans an dieser Serie seit Jahrzehnten so lieben. Unheimliche Gebäude, verschrobene Figuren und mysteriöse Rätsel, all diese Zutaten begegnen dem Hörer in "…und der verschollene Pilot", aber Ben Nevis geht der Gefahr aus dem Weg, sich selbst zu zitieren, und erschafft stattdessen eine originelle Geschichte, die es so noch nicht gegeben hat. Allerdings ist es bei dieser Folge durchaus ratsam, dem Geschehen aufmerksam zu folgen, ansonsten könnte es geschehen, dass einige originelle Bestandteile dieser Geschichte verlorengehen. Ob die behandelte Thematik sich noch an ein kindliches Publikum richtet, muss jeder selbst entscheiden.


Ein zusätzlicher inhaltlicher Bonuspunkt dieser Folge ist jener Moment, wenn Justus über eine unbekannte Episode aus seiner Kindheit plaudert. Die Musik und die eingesetzten Geräusche sorgen dafür, dass man sich schnell in die Story hineinfindet und das alte marode Hotel in den Bergen Gestalt annimmt. Immer wieder gelingt es, neue, passende Musikstücke zu komponieren, um die Geschichten der drei Fragezeichen noch plastischer werden zu lassen und dies nun bereits über mehrere Jahrzehnte. Das Cover von "...und der verschollene Pilot" ist äußerst geschmackvoll und erinnert ebenfalls an die goldenen Zeiten der Serie.


Dieser Folge kann man tatsächlich anhören, dass die Sprecher Spaß bei ihrer Arbeit im Studio hatten. Oliver Rohrbeck, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich sind mit Feuereifer bei der Sache und es gelingt ihnen, allein mit ihren Stimmen die Grenze zwischen fiktiver Figur und realer Person zu verwischen. Eine Leistung, die nur wenige erbringen können, und die sicherlich nicht abrufbar wäre, wenn man die Arbeit an dieser Serie mittlerweile als Routine betrachten würde. Dazu gesellt sich bei "…und der verschollene Pilot" Stephen Benson, mit dem diese Folge steht und fällt. Er macht einen ausgezeichneten Job und sorgt dafür, dass die Spannung bis zum Schluss aufrechterhalten wird.


Mit zwei weiteren bekannten Akteuren ist das Ensemble sehr überschaubar, reicht aber vollkommen aus, um diese Geschichte dem Hörer adäquat präsentieren zu können. "...und der verschollene Pilot" ist zu einem kleinen Juwel der Serie geworden, was sicherlich der guten Story und hervorragenden Sprechern geschuldet ist, denen es gelingt, die Fantasie der Hörer zu beflügeln und zu einem häufigen Wiederhören einzuladen. Sicherlich eine, wenn nicht gar die beste Folge jenseits der Nummer 150 der Serie.


 
# # # Justus Baier # # #



Publisher: Europa/Sony Music




 


 
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