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Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 20

Hinter der in "House of M" etablierten schönen, neuen Welt verbirgt sich der zweifellos bedeutsamste Marvel-Event der 2000er Jahre.

(C) Hachette / Die offizielle Marvel-Comic-Sammlung 20 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNachdem er seinen von den Fans im Vorfeld mit Skepsis betrachteten Einstand bei den Rächern mit "Avengers Disassambled" (hierzulande "Heldenfall") gegeben und dabei unerwartet große Erschütterungen im Zentrum des Marvel-Universums ausgelöst hatte, rückte Brian Michael Bendis mit seinem nächsten Projekt zu einem der kreativen Lenker des "House of Ideas" auf. Ursprünglich als Miniserie konzipiert, wurde aus "House of M" 2005 ein weitläufiges Event, das den erzählerischen Grundstein für die folgenden Jahre legen sollte.


Darin versammelt Professor Xavier Rächer und X-Men gleichermaßen, um über das Schicksal von Wanda Maximoff zu entscheiden. Die Scarlet Witch steckte hinter den Angriffen auf die Avengers, die Scott Lang, Hawkeye und ihrem eigenen Ehemann Vision das Leben kosteten und sie nun zur Gefahr für die ganze Welt machen. Da alle Versuche von Xavier und Magneto, Wanda zu heilen, gescheitert sind, erhitzen sich die Gemüter ob der Frage, wie man mit ihr umgehen soll. Als sich eine Abordnung auf den Weg zu ihr nach Genosha macht, ahnt ihr Bruder Pietro alias Quicksilver, dass diese mit der Absicht kommt, seine Schwester zu töten.


Doch beide sind ebenso wie ihr scheinbar gebrochener Vater Magneto verschwunden, als das Team ankommt. Plötzlich verschwindet Xavier und die einzelnen Helden finden sich plötzlich in einer völlig anderen Realität wieder, in der Mutanten zwar dominieren, aber in Frieden mit den zusehends marginalisierten Homo sapiens leben. Einzig Wolverine scheint sich an die Ereignisse zuvor zu erinnern und versucht, Xavier zu finden. Scheinbar wurden seine Kräfte mit denen der Scarlet Witch kombiniert, um eine unheimliche schöne, neue Welt zu schaffen, in der Magneto als Patriarch des "House of M" höchstes Ansehen genießt.


Bis in die jüngste Marvel-Vergangenheit reichen die Auswirkungen der achtteiligen Miniserie, die von Olivier Coipel ("Thor: Die Rückkehr des Donners") superb illustriert wurde und den Auftakt zu einer ganzen Reihe von Crossover-Events wie "Civil War", "Secret Invasion", "Dark Reign" und "Siege" unter Federführung von Bendis bedeutete. Nicht nur die Enthüllung des eigentlichen Bösewichts hinter der faszinierenden Utopie, sondern auch die Motive, die dahinterstehen, unterstreichen den einzigartigen Charakter der Erzählung, die sich weit über das simple Gut/böse-Schema erhebt und auf weiten Strecken auf die übliche pompöse Action verzichten kann.


 
# # # Andreas Grabenschweiger # # #



Publisher: Hachette






Erhältlich im Zeitschriftenhandel und auf www.zeit-fuer-superhelden.de.


 
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