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Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen: Nemo – Herz aus Eis

Fleißig versorgt uns das Dreamteam Alan Moore und Kevin O'Neill mit dem nächsten Band seiner langlebigen Reihe.

(C) Panini Comics / Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen: Nemo - Herz aus Eis / Zum Vergrößern auf das Bild klickenErneut wird der Leser ob der sich wohl nur dem Großmeister Moore erschließenden Storyline ins kalte Wasser geschmissen, da nicht wirklich auf Kontinuität Wert gelegt wird (in der fiktiven Chronologie ist bisweilen "Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen: 1910" der Vorgänger). Daran sollte man sich aber schon gewöhnt haben und als wandelndes literarisches Lexikon darauf vorbereitet sein, denn nur dann erschließt sich einem das Moore'sche Universum völlig.


Die ständigen Referenzen zu den Großen und Kleinen der Weltliteratur können Neulinge nicht selten überfordern und die "Liga"-Bände zu verwirrendem Nonsens verurteilen lassen. Dieses Mal tritt wieder Janni Dakkar, die Tochter des berühmt-berüchtigten Nautilus-Kapitäns Nemo, ins Rampenlicht, die sich anno 1925 einer Expedition in die Antarktis annimmt, wo tief im Inneren der Berge des Wahnsinns (H. P. Lovecraft, anyone?) unsagbarer Reichtum auf den Finder warten soll.


Doch auch in der Arktis ist die Hölle los und Janni ist nicht die einzige, die sich für den merkwürdigen Schatz interessiert: Skrupellose Wissenschaftler sind ihr dicht auf den Fersen. Jede einzelne Seite lädt zum dreifachen Studium ein, denn "Nemo – Herz aus Eis" strotzt nur so vor Ideenreichtum und man möchte nicht das kleinste Detail übersehen. Das tröstet ein wenig über die geringe Seitenanzahl hinweg – Qualität statt Quantität steht hier im Vordergrund!


 
# # # Thomas Sulzbacher # # #



Publisher: Panini Comics




 


 
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