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Book-Review: Insight: Martin Gore & Depeche Mode (Hannibal)

Martin Lee Gore gibt Einblicke in sein Leben und sein künstlerisches Schaffen bei den englischen Synthie Pop-Pionieren.

(C) Hannibal Verlag / (C) Hannibal / Zum Vergrößern auf das Bild klicken"Insight" liefert viele Informationen über die einzelnen Epochen der Band DEPECHE MODE, mit klarem Augenmerk auf Martin Gore und seiner eindrucksvollen Karriere. Die Zeitspanne reicht von der Phase vor der Entstehung der Band über ihre Entwicklung bis ins 21. Jahrhundert. Das Buch von André Boße und "Visions"-Chefredakteur Dennis Plauk wird bestimmt nicht alle Fragen beantworten, egal ob DEPECHE MODE-Fan oder nicht. Die Schilderungen werden nicht zu langatmig, eher im Gegenteil oft nur einige Andeutungen gemacht und dann einfach ohne weitere Erläuterungen im Raum stehen gelassen. Doch allzu viele Erklärungen braucht es nicht. Das Buch bietet einige interessante Einblicke in Gores künstlerisches Leben als Musiker, Sänger und Songwriter, aber auch Privates wie die überwundene Alkoholsucht wird nicht außen vor gelassen. Die Autoren versuchen weder Martin Gore in Grund und Boden zu loben beziehungsweise in den Allerwertesten zu kriechen noch Skandale zu kreieren. Und so soll es sein.


Auch als Nicht-Fan fällt es schwer das Buch wegzulegen, denn einige Kapitel sind definitiv zu interessant dazu, vor allem weil mit typischen Klischees und Vorurteilen aufgeräumt wird. Zahlreiche Songanalysen finden sich genauso wie die Entstehungsgeschichten (Text und Musik) zu einigen Liedern. Als weitere Zugabe findet man Bildmaterial aus den verschiedenen Jahrzehnten, das teilweise jedoch in Farbe sicher bessere Wirkung gehabt hätte. Bei "Insight" handelt es sich also um eine gelungene Biografie, die Autoren haben sich merklich Gedanken gemacht. Man muss also nicht unbedingt bedingungsloser Anhänger der Band sein um es zu mögen. Also einfach lesen und Horizont erweitern…



# # # Kathrin Schauer # # #





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Strikter Kaufbefehl.
Wer nicht nur sein Schimpfwortvokabular aufpolieren, sondern auch eine verteufelt lustige Geschichte voll Blasphemie und Zynismus lesen will, sollte (wieder) zugreifen.
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