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Comic-Review: Hack/Slash 5 (Cross Cult)

Mit einigen bekannten Gesichtern aus Funk und Fernsehen geht Tim Seeleys Splatter-Spaß in die nächste Runde.

(C) Cross Cult Verlag / Hack/Slash 5 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenGleich drei interaktive Ausflüge bekommen wir im fünften Band der Abenteuer von Cassie Hack und ihrem Kumpel Vlad geboten. Zuerst macht ein soziopathischer Blogger, der seinen Tod durch einen Stromschlag als binärer Code im Internet überlebte, Jagd auf die Modells der (tatsächlich existierenden) Website "Suicide Girls". Um ihn anzulocken, engagieren die Mädels niemand Geringeren als Cassie, um sich erotisch in Schale zu werfen (beziehungsweise sich zu entblättern) und den Killer anzulocken. Danach verschlägt es sie und Vlad auf das Set eines Remakes von "The Wizard of Oz", bei dem eher blutig als märchenhaft zugeht. Und zu guter Letzt betritt ein Mann die Bühne, den Horror-Aficionados sicher noch in bester Erinnerung haben: Dr. Heribert West aus den "Re-Animator"-Filmen vergreift sich ausgerechnet an der Leiche von Cassies Mutter, um sein neuestes Serum zur Wiederbelebung Toter auszuprobieren.


Wie der Titel "(Re)Animatoren" bereits nahe legt, dominieren die Machenschaften von Dr. West diesen Band von "Hack/Slash". Gut so, denn die vorangegangenen Episoden können dagegen nicht anstinken. Dass ausgerechnet dieser Filmbösewicht dazu genutzt wird, um den Background von Cassie aufzuarbeiten und eine Familienzusammenführung eher ungewöhnlicher Art herbeizuführen, ist ein toller Schachzug. Das Crossover ist mehr als gelungen, da es sich einerseits unterhaltsam in den Comic einfügt und andererseits ordentlich Lust auf die (Wieder)Entdeckung der filmischen Machenschaften von Dr. West macht. Positiv zu vermerken ist auch, dass durch Emily Stone (mit Ausnahme einer Geschichte, für die Autor Tim Seeley zum Stift gegriffen hat) dieses Mal auch zeichnerisch die Kontinuität gewahrt bleibt.



# # # Andreas Grabenschweiger # # #





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Strikter Kaufbefehl.
Wer nicht nur sein Schimpfwortvokabular aufpolieren, sondern auch eine verteufelt lustige Geschichte voll Blasphemie und Zynismus lesen will, sollte (wieder) zugreifen.
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