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Comic-Review: Dance In The Vampire Bund 3 (Tokyopop)

Die Jagd auf Akira wird fortgesetzt, während seine Herrin Mina gute Miene zum bösen Spiel der drei Vampirfürsten machen muss.

(C) Tokyopop / Dance In The Vampire Bund 3 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenAls wir die Welt des "Vampire Bund" zuletzt betreten haben, sah es für den jungen Akira Kaburagi Regendorf vom Clan der Wölfe gar nicht rosig aus. Als Beschützer seiner Herrin, der in einem filigranen Mädchenkörper gefangenen Vampirkönigin Mina Tepes, sah er sich einem tödlichen Duell gegenüber. Ausgangspunkt der Misere war eine Wette, die drei mächtige Vampirfürsten der Königin bei einem unangekündigten Besuch angeboten hatten. Da die mehr als unsympathischen noblen Herren Rosenmann, Ivanow und Li ebenso wie Mina die letzten Vertreter der reinen Blutlinie der Vampire sind, ist es unausweichlich dass aus der geschlechtlichen Vereinigung mit einem von ihnen ein Nachfolger hervorgeht. Der perverse Deal lautet nun, dass jeweils ein Krieger der Fürsten gegen Akira antritt und der Herr des Siegers die zweifelhafte Ehre hat, mit der widerstrebenden Königin Nachwuchs zu zeugen.


Einen seiner Gegner hat Akira mittlerweile ausgeschaltet, doch kosten ihn die Anstrengungen und seine Verletzungen das Bewusstsein. Als Retter in der Not erweist sich der in das vampirische Spezialdistrikt entsandte Inspektor Seiji Hama, der den Schwerverletzten aufliest und ihn wieder einigermaßen aufpäppelt. Das Versteck seines Helfers erweist sich allerdings nicht als sicher, und so muss Akira seine Flucht vor den hartnäckigen Verfolgern fortsetzen. Sein Weg führt ihn schließlich bis in die "Cradle", den untersten Teil des unter der Erdoberfläche gelegenen Teils des "Vampire Bund". Hier kommt es schließlich zum Showdown mit dem letzten verbliebenen Gegner, bei dem es sich noch dazu um einen völlig neuen Typus von Vampir handelt. Mit unerwarteter Unterstützung kann sich Akira durchsetzen und erspart Mina die Schmach, einen Partnern bestimmen zu müssen, doch auch jetzt ist den beiden nur wenig Zeit zum Verschnaufen gegönnt.


Nach einem verheißungsvollen Auftakt fällt der dritte Band leider spürbar hinter seine beiden Vorgänger zurück. Die Story schwächelt an mehreren Stellen, scheint einerseits teilweise auf der Stelle zu treten und andererseits manchmal so sprunghaft zu sein, dass man glauben könnte, die eine oder andere Seite sei versehentlich ausgelassen worden. Während Tamaki Nozomus Artwork auf solidem Niveau bleibt, kann der Verlauf der Handlung damit nicht Schritt halten, vor allem der ruhiger gehaltene Mittelteil kann nicht überzeugen. Der in Band 2 eingeführte, jedoch zunächst unwichtige Inspektor Hama rückt zu einer zentralen Figur auf, während Yuki in den Hintergrund gedrängt wird. Für Fragezeichen, die hoffentlich neuen Schwung in "Dance In The Vampire Bund" bringen werden, sorgt die Rückkehr von zwei Freunden Akiras aus der Zeit seiner Bewährungsprobe als Werwolf. Abgeschlossen wird der Band wieder einmal durch neue Anekdoten mit den "Vampire Maids".



# # # Andreas Grabenschweiger # # #





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Strikter Kaufbefehl.
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