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Book-Review: Ultra Fuckers (Festa)

Mit 124 Seiten kann man dieses Buch nicht gerade als epochale Saga bezeichnen, vom komprimierten Inhalt her aber dann vielleicht schon.

(C) Festa Verlag / Ultra Fuckers / Zum Vergrößern auf das Bild klickenIm Vorwort von "Ultra Fuckers" bezieht sich der Autor auf eine Aussage, welche F. Scott Fitzgerald einst gegenüber seinem Kollegen Tom Wolfe tätigte, nämlich dass sich die Riege der Schriftsteller in zwei Gruppen einteilen lässt: In die der Einfüger (Stephen King, Tom Wolfe, Herman Melville) und Rausnehmer (Antoine de Saint-Exupéry, F. Scott Fitzgerald, Gustave Flaubert). Die Einfüger wollen ihr Werk dadurch verbessern, dass sie mehr Text einfügen. Es ist ihnen oft unmöglich, Text wieder rauszustreichen. Die Rausnehmer, ganz im Gegenteil, versuchen die Qualität zu steigern, in dem sie immer wieder Text entfernen. Mellick III zählt sich selbst zu den Letztgenannten.


Seine Inspiration zum Vorstadt-Horrorroman hat sich Mellick III aus seiner Vorliebe für alles Japanische, vor allem Bands wie MELT BANANA oder eben die ULTRA FUCKERS geholt. Am liebsten würde er Japan danken, in dem er sich "Windräder auf die Brustwarzen kleben, durch den Supermarkt rennen und aus vollem Hals das Digimon-Lied singen würde", wie er im Vorwort verrät. "Ultra Fuckers" katapultiert den Leser in eine literarische Version einer Welt, wie sie sich der Regisseur John Carpenter vorstellen würde. Mellick III verzichtet auf ausschweifende Dialoge, beschreibt seine Charaktere ohne viele Worte verwenden zu müssen und stimuliert dabei gleichzeitig die Lach- und Gruselmuskeln der Fans. Horror-Trash vom Feinsten!



# # # Thomas Sulzbacher # # #





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Strikter Kaufbefehl.
Wer nicht nur sein Schimpfwortvokabular aufpolieren, sondern auch eine verteufelt lustige Geschichte voll Blasphemie und Zynismus lesen will, sollte (wieder) zugreifen.
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