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Book-Review: Tod in Neverland (Otherworld)

Kelly Rich und Josh Cavey arbeiten gemeinsam an einem Filmprojekt über Menschen mit Handicap, als Kelly von ihrer Vergangenheit eingeholt wird.

(C) Otherworld Verlag / Tod in Neverland / Zum Vergrößern auf das Bild klickenIhre kleine Schwester wurde brutal überfallen und liegt im Koma. Um sie zu retten, muss Kelly in ihr verhasstes Elternhaus zurückkehren und sich den längst verdrängten Dämonen ihrer Vergangenheit stellen. Ronald Malfi baut über zwei Erzählebenen – Kellys Gegenwart und Vergangenheit sowie Joshs Erlebnisse mit Nelly – subtil Spannung auf. Hauptfigur und Leser erfahren durch Rückblenden in Kellys Kindheit langsam, dass nicht alles ist, wie es scheint. Alles ist miteinander verbunden, es gibt keine Grenzen zwischen Gut und Böse. Die Vorstellungskraft eines Kindes kann manchmal Ausmaße annehmen, die viele Leben negativ beeinflusst. In Kellys Fall nimmt dies einen gefährlichen Verlauf, der nicht nur sie dem Tode nahe bringt. Fantasie und Realität verschwimmen.


Obwohl der Roman mit wenig Blut auskommt und die eigentlich spannenden und teilweise grausigen Szenen sich erst im letzten Drittel zusammenbrauen, schwingt von Beginn an dieses gewisse Etwas mit. Das Märchenhafte von Kellys Erinnerungen verbunden mit dem Grauen der Vergangenheit und einer verwirrenden Gegenwart machen es schwer das Buch wegzulegen. Das Leserinteresse wird schon in den ersten Kapiteln geweckt, es gilt Geheimnisse aufzudecken und die Persönlichkeiten und Abgründe der einzelnen Charaktere zu ergründen. "Tod in Neverland" überzeugt durch lebendige Charaktere, spannenden Aufbau und unvorhersehbare Wendungen.



# # # Kathrin Schauer # # #





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Strikter Kaufbefehl.
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