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Comic-Review: Wonderful Wonder World 2 & 3 (Tokyopop)

Während sich die Bewohner des Wunderlands um Alices Gunst zanken, erfährt sie mehr über die Rollen ihrer Gastgeber.

(C) Tokyopop / Wonderful Wonder World 2 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenAllmählich scheint sich unsere Heldin wider Willen einzuleben in ihrer neuen Umgebung, seit sie der freche Peter White entführt und ins "Spiel" gebracht hat. Der alte Schwerenöter lässt auch weiterhin nichts unversucht um ihr seine Zuneigung zu beweisen und greift dazu sogar tief in die Trickkiste. Verwandelt in einen putzigen kleinen Hasen, schafft er es sogar bei ihr im Bett übernachten zu dürfen und handelt sich prompt eine Ohrfeige ein, nachdem er sich in seine menschliche Gestalt zurückverwandelt hat. Doch nicht nur Peter macht Avancen, auch andere Wunderländer bezeugen ihr wachsendes Interesse an Alice und gehen dementsprechend auf Tuchfühlung mit ihr. Neben diversen männlichen Einwohnern des Wunderlandes ist auch die Herzkönigin Vivaldi in unsere Heldin verschossen und setzt alles daran, sie in ihrem Schloss einzuquartieren. Dabei bedient sie sich unlauterer Mittel und lässt kurzerhand derart viele Unglückliche köpfen, dass ihr glatt das Personal auszugehen droht.


Nur Ihre (C) Tokyopop / Wonderful Wonder World 3 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenMajestät pflegt einen laschen Umgang mit dem Leben der Untergebenen, auch die Rivalitäten zwischen ihr und dem Hutmacher fordern kontinuierlich Opfer. Vor einem gepflegten Messer- oder Pistolenduell schrecken die Wunderländer nicht zurück und Alice wird bei ihrem Gastgeber, dem neutralen Uhrmacher Julius Monrey, über die Hintergründe und seine Verbindung dazu aufgeklärt. Statt Herzen trägt der Bewohner des Wunderlands eine mechanische Uhr in der Brust, die beim Tod aufhört zu schlagen und von Ace und den sogenannten Nachbildern eingesammelt werden muss. Bei letzteren handelt es sich um Verstorbene, die auf die Möglichkeit warten zurückkehren zu können – starker Tobak für Alice und der Grund, warum sich so mancher ihrer Bekannten schnell in Gefahr begibt! Die scheint auch von der mysteriösen Nightmare zu drohen, die mit der Nervensäge Peter in Verbindung steht…


Wieder mit allerlei flotten Sprüchen und Situationskomik ausgestattet kommt die Fortsetzung von "Wonderful Wonder World" aus dem Hause Tokyopop daher. Es macht einerseits besonderen Spaß, die teils aufdringliche Zuneigung der verschiedenen Charaktere für die charmant-naive Titelheldin zu beobachten, andererseits vereinzelte Hinweise auf deren Ränkespiele und verborgene Absichten zu erhalten. Wie auch der Erstling punkten Band 2 und 3 weniger mit dem soliden Artwork als vielmehr liebenswerten Figuren. Besonders gelungen sind die Enthüllungen zur Arbeit des Uhrmachers, die kurzen Passagen zu der noch im Verborgenen agierenden Nightmare sorgen zudem mit einer Prise Mystery für ein kurzweiliges Vergnügen.



# # # Andreas Grabenschweiger # # #





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Strikter Kaufbefehl.
Wer nicht nur sein Schimpfwortvokabular aufpolieren, sondern auch eine verteufelt lustige Geschichte voll Blasphemie und Zynismus lesen will, sollte (wieder) zugreifen.
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