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Comic-Review: The Walking Dead 12 (Cross Cult)

Beflügelt durch den Erfolg der TV-Adaption konnte sich Robert Kirkmans Survival-Epos auch in unseren Breiten erhöhte Aufmerksamkeit sichern. Cross Cult hat mit dem neuesten Comic-Band jetzt das Dutzend voll gemacht.

(C) Cross Cult Verlag / The Walking Dead 12 / Zum Vergrößern auf das Bild klickenNach der mittlerweile mehr als einjährigen Odyssee von Ex-Cop Rick Grimes und seinen Weggefährten scheint sich ein Utopia inmitten der Zombie-Apokalypse aufzutun. Unweit von Washington, D.C. stößt man auf das Erkundungsteam einer nahe gelegenen Siedlung, deren Einwohner dazu einladen sich ihnen anzuschließen. Von einem Schutzzaun umgeben, mit Wasser, Nahrung und Elektrizität versorgt, verspricht die Anlage eine sichere Zuflucht zu bieten. Rick bleibt misstrauisch, zu schmerzhaft ist die Erinnerung an Woodbury und die Grausamkeiten des dortigen "Gouverneurs". Innerhalb der Gemeinschaft werden den Neuankömmlingen ihren Fähigkeiten nach verschiedene Aufgaben übertragen und eigene Häuser überlassen.


Doch nicht nur die scheinbare Idylle und von manchen zur Schau gestellte Sorglosigkeit trotz der lebensbedrohlichen Umwelt bereiten der Gruppe Sorgen, sondern auch dass alle Waffen weggeschlossen werden müssen. "Schöne neue Welt" beweist einmal mehr, dass "The Walking Dead" keine Splatter- und Actioneinlagen benötigt, um zu funktionieren, sondern vielmehr die permanenten Spannungen zwischen den einzelnen Charakteren die Geschichte ausmachen. Von Charlie Adlard gewohnt großartig illustriert, wird der Ruf, eine der besten derzeit erhältlichen Comic-Serien zu sein, mit diesem Band erneut zementiert.



# # # Andreas Grabenschweiger # # #





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Strikter Kaufbefehl.
Wer nicht nur sein Schimpfwortvokabular aufpolieren, sondern auch eine verteufelt lustige Geschichte voll Blasphemie und Zynismus lesen will, sollte (wieder) zugreifen.
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